60-Sekunden-Zusammenfassung
WZ‑Codes (Wirtschaftszweig‑Codes) und ihre EU‑Pendants (NACE) standardisieren die Branchenzuordnung und sind die Basis für zielgerichtete B2B‑Suche und Kaltakquise. Mit Sales‑Intelligence‑Tools wie Dealfront lassen sich Branchenfilter automatisiert, granular und zeitsparend anwenden.
Kernaussage: WZ 08 (national) und NACE (EU) liefern eine einheitliche Klassifikation, mit der Unternehmen feingranular nach Branche identifiziert und Vergleichbarkeit zwischen Ländern hergestellt werden kann.
Strategien & Taktiken: Nutze die fünfstelligen WZ‑Codes in Sales‑Intelligence‑Tools (z. B. Dealfront) kombiniert mit Region, Unternehmensgröße, Umsatz und Trigger‑Events, um hochrelevante Zielgruppenlisten zu erstellen und Kampagnen exakt zu adressieren.
Praxis‑Frameworks & Learnings: Beginne mit groben Filtern (Branche, Region, Größe), verfeinere mit Buyer‑Intent‑Daten und tagesaktuellen Trigger‑Events; automatisiere Datensammlung und Pflege per ML, statt manuell zu recherchieren.
Handlungsempfehlung: Integriere WZ‑Code‑Suche in Dein CRM/Tooling, spezialisiere Vertriebsteams pro Branche und setze branchenspezifische Inhalte (Landingpages, Case Studies) ein, um Conversion und Relevanz zu erhöhen.
*Diese Zusammenfassung wurde mit Unterstützung von KI auf Basis unserer Originalinhalte erstellt.
Natürlich kannst Du die Abfrage hier auch direkt testen:
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Was ist ein Wirtschaftszweig?
Zu einem Wirtschaftszweig gehören Unternehmen, die gleiche oder ähnliche Tätigkeiten ausführen. Auch das Herstellungsverfahren oder Endprodukt können sich ähneln, um der gleichen Branche zugeordnet zu werden. Kombiniere Deine Branchenfilter mit einer B2B-Kontakt-Datenbank, um direkt die passenden Ansprechpartner zu finden.
Sobald Du Deine Fokusbranche definiert hast, kannst Du die Ergebnisse für die B2B-Kaltakquise nutzen.
„Als Wirtschaftszweig (oder Branche) bezeichnet man eine Gruppe von Unternehmen oder Einrichtungen, die im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit ähnliche Produkte herstellen oder ähnliche Dienstleistungen erbringen.“
Jeder Wirtschaftszweig hat einen Code für seine Hauptwirtschaftsaktivität: den sogenannten WZ-Code (Wirtschaftszweig-Code).
Außerdem werden Wirtschaftszweige sogenannten Sektoren zugeordnet:
Primärer Sektor: Land- und Forstwirtschaft, Tierhaltung und Fischerei
Sekundärer Sektor: Produzierendes Gewerbe
Tertiärer Sektor: Handel, Verkehr und sonstige Wirtschaftsbereiche (Dienstleistungen)
Was ist die Klassifikation der Wirtschaftszweige?
Das Statistische Bundesamt ordnet die einzelnen Branchen ein und bezeichnet diese Einteilung als Klassifikation der Wirtschaftszweige.
Zum 1. Januar 2025 wurde in Deutschland die neue Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ 2025) eingeführt. Sie ersetzt schrittweise die WZ 2008 in verschiedenen Statistikbereichen. Bis die Umstellung vollständig abgeschlossen ist, gelten beide Versionen parallel.
Quelle: Statistisches Bundesamt
Was ist der Unterschied zwischen einem WZ-Code und einem NACE-Code?
Der NACE-Code ist die Wirtschaftszweig-Klassifikation der Europäischen Gemeinschaft. Die Abkürzung entstammt dem französischen Namen: Nomenclature statistique des activités économiques dans la Communauté européenne. Die NACE-Klassifizierung wiederum wurde auf Basis der ISIC-Codes (International Standard Industrial Classification of all Economic Activities) der Vereinten Nationen entworfen.
NACE-Klassen bestehen aus einem vierstelligen Code. Dabei handelt es sich um eine statistische Einheit, in der eine Branche nach ihrer Tätigkeit der für sie relevanten Klasse zugeteilt wird.
Beispiel für eine NACE-Code-Zuteilung
Die WZ-Code- oder Wirtschaftszweig-Liste umfasst fünf Hierarchieebenen. Die ersten vier Stufen entsprechen der zuvor beschriebenen EU-Klassifikation NACE. So kannst Du die Systeme innerhalb der Mitgliedsstaaten vergleichen. Die fünfte Ebene wurde als nationale Hierarchieebene speziell für Deutschland hinzugenommen.
Quelle: Statistisches Bundesamt
Wirtschaftszweige: Liste der wichtigsten Branchen in Deutschland
In Deutschland dominieren vor allem noch recht „klassische“ Branchen wie Automobil, Maschinenbau, Lebensmittel und Elektrotechnik. Während der Maschinenbau eher vom Mittelstand geprägt ist, verzeichnet vor allem die Automobilindustrie einige deutsche Big Player wie etwa VW, Daimler oder BMW.
Weitere relevante deutsche Branchen sind zum Beispiel:
Chemie, chemische Untersuchung
Kunststoffwaren
Metallerzeugung, Fahrzeugbau
Großhandel, Lagerei
Dienstleistungen (z. B. Finanzdienstleistungen, Steuerberatung, Reiseveranstalter/Reisebüros etc.)
Forschung und Entwicklung
Branchenschlüssel finden: So funktioniert die Suche
Du findest die Wirtschaftszweige-Liste mit allen Branchenschlüsseln ganz einfach über eine Google-Suche. Eine vollständige Übersicht sowie Erläuterungen bieten Dir außerdem www.wz-codes.de und das Statistische Bundesamt.
Nutze den Branchenschlüssel, um Zielgruppen im B2B zu definieren
Wenn Du Deine Produkte oder Dienstleistungen erfolgreich vermarkten willst, musst Du zuerst Deine Zielgruppen klar definieren. Deine Marketing- und Vertriebsmaßnahmen wirken erst dann richtig, wenn Du Deine Traumkunden kennst. Ergänzend zur branchenbasierten Segmentierung helfen Dir Intent Data dabei, Unternehmen in Deiner Zielbranche zu erkennen, die gerade aktiv nach einer Lösung suchen.
Eine bewährte Methode dafür sind Branchenschlüssel (WZ-Codes). Mit ihrer fünfstelligen Klassifizierung kannst Du Unternehmen granular nach Branchentypen einordnen, relevante Branchen auswählen und unpassende Unterkategorien ausschließen.
Das Ergebnis ist eine klar eingegrenzte und passende Zielgruppe für rechtskonforme Kaltakquise. Darauf basierend kannst Du potenzielle Kunden direkt und mit relevanten Botschaften kontaktieren.


WZ-Codes können Dir also im B2B enorm helfen, Deine Zielgruppe einzugrenzen. Am besten nutzt Du ein Sales Intelligence-Tool mit einer integrierten WZ-Code-Suchfunktion, auf die wir gleich noch eingehen. So kannst Du Prospects standardisiert einteilen und weißt automatisch, zu welcher Branche sie gehören.
Filterfunktion in Leadfeeder
Das hilft Dir zum Beispiel dabei, Ad-Kampagnen für bestimmte Branchen zu schalten und sie auf die Bedürfnisse und Anforderungen der entsprechenden Branche zuzuschneiden.
Du kannst aber auch Deinen Vertrieb nach bestimmten Wirtschaftszweigen oder Zielgruppen ausrichten – ein Team betreut Kunden aus Branche A, ein anderes Team aus Zielgruppe B. Dadurch spezialisieren sich Deine Teams ganz automatisch und können auch künftigen Kunden professionell zur Seite stehen.
Eine weitere Möglichkeit wäre es, Reviews, Success Stories oder Landingpages verschiedenen Branchen zuzuordnen. Dann hast Du nicht nur Materialien für Deine Vertriebs- und Customer-Success-Teams, sondern siehst auch auf einen Blick, welche Use Cases ein bestimmter Wirtschaftszweig vorwiegend verfolgt.


Warum intelligente Tools für die WZ-Code-Suche unerlässlich sind
Natürlich kannst Du auch selbst recherchieren und Zielfirmen bestimmten Branchen zuordnen – oder Praktikant*innen damit beauftragen. Dieser Ansatz ist allerdings zeitaufwendig und fehleranfällig.
Wir empfehlen Dir, diese Aufgabe mit speziellen Tools und künstlicher Intelligenz zu erledigen.
Hochwertige Firmen- und Kontaktdatenbanken wie Leadfeeder enthalten mehr als 40 Millionen gelistete Unternehmen und mehr als 180 Millionen Kontaktdaten von Entscheidern und Ansprechpartnern. Das verschafft Dir eine starke und hochwertige Datengrundlage für Deinen B2B-Vertrieb. Außerdem sparst Du viel Zeit und Mühe, da Du nicht mehr selbst recherchieren musst. Du kannst die Sales Intelligence-Lösung von Leadfeeder übrigens 14 Tage lang kostenlos testen.
Mit der größten B2B-Datenbank zur Leadgenerierung von Leadfeeder kannst Du eine große Menge an Daten nach unterschiedlichen Merkmalen selektieren, z. B. mithilfe der integrierten WZ-Code-Suche. Übrigens ermittelt Leadfeeder die Codes bereits automatisch, sobald das Tool Daten aus legalen und frei zugänglichen Online-Quellen sammelt.
Filterfunktion nach WZ-Codes in Leadfeeder
Anschließend musst Du nur noch herausfinden, welche Merkmale Deine Zielgruppe zusätzlich zur Branche charakterisieren. Hierzu zählen Attribute wie:
Unternehmenssitz in Ort oder Region
Unternehmensgröße nach Mitarbeiter*innen
Umsatz und weitere Finanzkennzahlen
Tagesaktuelle Firmenereignisse (sogenannte Trigger Events) wie etwa Expansion, Stellenkürzungen oder Managementwechsel
Einsatz spezieller Hard- oder Software (z. B. Shopify, WordPress etc.)
Am besten sortierst Du immer von grob nach fein. Wenn Du in einer großen Datenbank nach passenden Ansprechpartnern suchst, solltest Du mit klaren Kriterien wie Branche, Region und Unternehmensgröße starten.
Ähnlich funktioniert die Selektion in einer Firmendatenbank oder einem Sales Intelligence-Tool. Der Unterschied: Du suchst dort automatisiert und in deutlich größeren Datenmengen. Auch hier ist eines der ersten Suchkriterien in vielen Fällen der Code der Hauptwirtschaftsaktivität.
So definierst Du Dein ICP und findest passende Firmen
Finde heraus, wie Deine Traumkunden aussehen. Fokussiere Dich so auf die Interessenten, die am ehesten konvertieren und steigere Deinen Umsatz.
Jetzt Play lesenFazit: Automatisiere die Selektion nach Branchencodes
Wie Du nun weißt, ist eine Firmensuche nach Branchen ein sinnvolles Auswahlkriterium: Ein Wirtschaftszweig ist die oberste Kategorie, um Deine künftigen Kunden klar einzugrenzen. Je nachdem, ob Du im deutschen oder europäischen Raum aktiv bist, kannst Du dafür eine offizielle Wirtschaftszweigklassifikation wie WZ-Codes oder NACE-Codes nutzen.
Sales Intelligence-Tools wie Leadfeeder helfen Dir dabei, die passenden Unternehmen herauszufiltern. Sie kombinieren die besten Quellen mit Machine-Learning-Algorithmen und sammeln für Dich sogar Daten aus News und Social Media. So erhältst Du noch tiefere Einblicke in Firmen, für die Dein Angebot interessant sein könnte.
Am Ende einer solchen WZ-Code-Suche erhältst Du also eine präzise und relevante Liste mit Unternehmen, die Deinem Ideal Customer Profile (ICP) entsprechen. Überzeugen musst Du Deine Traumkunden allerdings selbst!




